Wohngebäudeversicherung für Doppelhaushälfte

Wohngebäudeversicherung für DoppelhaushälfteDie Wohngebäudeversicherung für Doppelhaushälfte ist grundsätzlich genauso aufgebaut wie jede andere Wohngebäudeversicherung auch. Die Gebäudeversicherung gestaltet sich heute in Deutschland als Pflichtversicherung. Allerdings ist hiervon bei einer üblichen Immobilie nur das Feuerrisiko betroffen. Dieses tritt äußerst selten ein und wird daher bei den Versicherern sehr günstig abgesichert. Darüber hinaus gibt es allerdings noch weitere Risiken. Hierzu zählt das bekannte Leitungswasserrisiko und das Sturmrisiko. Wer diese alle gemeinsam absichert hat meist den sogenannten Komplettschutz Feuer/Leitungswasser und Sturm für sich gewählt. Wer den Premiumschutz für seine Immobilie bevorzugt nimmt die Elementarrisiken auch noch mit in die Absicherung auf. Hier wird es allerdings deutlich preisintensiver bei der Wohngebäudeversicherung für Doppelhaushälfte. Für die meisten Immobilien ist dieser Schutz verfügbar und sollte auch unbedingt mit abgeschlossen werden. Die Wohngebäudeversicherung wird bei einem Objektverkauf vom alten Eigentümer einfach mit übergeben. Dies bedeutet, dass man bei Kauf der Immobilie automatisch weiter versichert ist. Die Versicherung kann allerdings innerhalb einem Monat nach Eigentumsumschreibung im Grundbuch verändert werden. Wer diese Frist versäumt bleibt in der alten Vertragsvereinbarung zunächst und muss auf die reguläre Kündigungsfrist der Versicherung warten. Diese ist bei alten Verträgen manchmal noch bis zu fünf Jahre, die aktuellen Verträge verfügen allerdings über reine Jahresvereinbarungen und können somit schnell und einfach gekündigt werden.

Die Wohngebäudeversicherung für Doppelhaushälfte richtig auswählen

Bei einer Gebäudeversicherung im Rahmen einer Doppelhaushälfte sind zunächst wichtige Punkte zu klären, denn die versicherte Immobilie wird mindestens auf einer Seite des Hauses von einem anderen Kontrahenten mit bestimmt. Die bei einer Doppelhaushälfte übliche gemeinsame Wand ist einerseits praktisch im Bau des Hauses, andererseits aber auch die Stelle des Gefahrenübergangs. Im Grundbuch wird an oberster Stelle geregelt, ob man die Versicherung alleine abschließen kann, oder ob es hier die Entscheidung einer Eigentümergemeinschaft verlangt. Ist die versicherte Immobilie auf Gemeinschaftseigentum gebaut, besteht also eine Teilungserklärung, so kann die Versicherung für die Immobilie nur in der Gemeinschaft abgeschlossen werden. Leider ist dies die häufigste Variante wenn man an die Arten der Eigentümergemeinschaften denkt. Die Mehrzahl der Doppelhaushälften sind allerdings auf einem Grundstück alleine gebaut. Dies bedeutet, dass die Gebäudeversicherung auch komplett alleine in der Entscheidung des jeweiligen Eigentümers liegt. Dennoch sollten wichtige Themen mit dem Nachbarn besprochen werden. Wesentliche Grundbestandteile der Immobilie werden gemeinschaftlich genutzt. Zu aller erst ist hier das Dach des Hauses zu nennen. Bei einem Brand ist in aller Regel das Dach des Nachbarn genauso betroffen wie das eigene. Wenn beide gleich gut abgesichert sind, ist hier auch auf beiden Seiten mit einer ausreichenden Schadensregulierung zu rechnen. Wenn allerdings an dieser Stelle gespart wird kommt es oftmals schnell zu Streit und langwierigen Rechts im Schadensfall. s die gemeinsame Brandmauer in der Mitte der Immobilie sorgt für viel Diskussionsbedarf. Deshalb ist es vor allem notwendig in einer neu entstehenden Gemeinschaft von Immobilienbesitzern oder beim Kauf der Immobilie die richtigen Gespräche zu führen, damit es keinen Stress bei Schadensfällen gibt. Jede Doppelhaushälfte ist natürlich einzigartig, kann aber ohne die zweite Hälfte nicht auskommen. In jedem Fall muss darüber gesprochen werden, wie man umgeht, wenn einer der beiden Besitzer die Prämie zur Versicherung nicht mehr tragen kann.

Die Vorteile der Wohngebäudeversicherung für Doppelhaushälfte

Bei der Gebäudeversicherung für die Doppelhaushälfte zahlt es sich insbesondere aus, dass zwei Eigentümer den Versicherungsschutz übernehmen. Dies bedeutet, dass bei einer Eigentümergemeinschaft der Beitrag geteilt wird und entsprechend die Last für den einzelnen Eigentümer nicht so hoch ausfällt. Gleichermaßen können sich die beiden Versicherungsnehmer bei Zahlungsschwierigkeiten gut unterstützen. So kann einer der Eigentümer die Zahlung der Prämie übernehmen und die beiden Versicherten gleichen dies dann später wieder aus. Für die Versicherer sind Doppelhäuser wesentlich interessanter als Immobilien die freistehend sind. Die Werte liegen höher und daher auch das Prämienpotenzial für die Versicherungsgesellschaft. Man kann daher erwarten, dass die Versicherungsgesellschaft ein höheres Interesse hat, die Versicherung ordentlich abzuschließen. Letztendlich ist es in den meisten Fällen so, dass nicht beide Doppelhaushälften abgezahlt sind. Daher ist mindestens einer der Versicherungsnehmer angehalten, die geforderte Absicherung der Bank in Anspruch zu nehmen. Bei Immobiliardarlehen verlange die Banken in aller Regel eine Absicherung über Feuer, Leitungswasser und Sturm. Durch dieses Zwang erfolgt ohne eine Diskussion eine Absicherung auf dem heutigen Standard. Damit können beide Besitzer den Höchstschutz genießen und die Immobilie entsprechend gut absichern. Denn wer ein Haus baut will bleiben und einen Vermögensschutz haben.

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