Was ist eine Gebäudeversicherung?

Was ist eine Gebäudeversicherung?Die Frage: Was ist eine Gebäudeversicherung lässt sich leicht beantworten. Sie schützt den Hausbesitzer gegen Schäden, die Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser an einem Haus verursachen können. Was ist eine Gebäudeversicherung außerdem noch? Auf Wunsch kann man sich für weitere Zusatzleistungen entscheiden, die beispielsweise Überspannungsschäden durch Blitz und andere Risiken enthalten können. Die Gebäudeversicherung ist in Deutschland nicht verpflichtend, dennoch stellt sie für den Hauseigentümer eine ausgezeichnete Weise dar, um sein Eigentum zu schützen. Bei Veränderungen am Haus ist es wichtig, die Police anzupassen. Werden Anbauten oder Ausbauten vorgenommen, so sind diese nicht im ursprünglichen Versicherungsschutz enthalten und eine Erweiterung der Police ist angesagt, um die vorgenommene Wertsteigerung mit einzuschließen. Führt man Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten durch, so ist es möglich, dass das Risiko gesenkt wird und die Versicherungsprämie gesenkt werden kann. Deshalb ist es wichtig, die Versicherung für das Gebäude stets auf dem neusten Stand zu halten. Stellt man sich als Hausbesitzer die Frage: Was ist eine Gebäudeversicherung , sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass in der Gebäudeversicherung kein Inventar des Hauses enthalten ist.

Hausratversicherung als Erweiterung der Gebäudeversicherung

Die Hausratversicherung ist eine Sachversicherung, die das Inventar einer Wohnung oder eines Hauses schützt und sich deshalb als Ergänzung für die Versicherung für das Gebäude zu betrachten ist. Eine Hausratversicherung lohnt immer dann, wenn man mobilen Hausrat besitzt, der einen größeren Wert repräsentiert. Fachleute raten dazu, eine solche Police zu erwerben, wenn der Wert des Hausrats mehr als 20,000 Euro beträgt. Die meisten Hausratsversicherungen kommen für Schäden auf, die durch Brand, Explosion, Blitzschlag, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel verursacht werden. Dabei gelten als Hausrat Einrichtungsgegenstände wie Teppiche, Möbel und Gardinen, Gebrauchsgegenstände wie Geschirr, Fernseher und Stereoanlage aber auch Verbrauchsgüter wie Lebensmittel und Spirituosen. Kommt es zu einem Schadensfall, so zahlt die Hausratversicherung den Betrag der notwendig ist, um die Gegenstände in gleicher Güte wiederzubeschaffen. Dabei spielen Alter und Zustand der beschädigten Gegenstände keine Rolle .Über diese Grundabdeckung hinaus können noch zusätzliche Risiken mitversichert werden, wie beispielsweise Elementarschäden, die durch Überschwemmung, Erdrutsch und ähnliche Katastrophen verursacht werden können.

Wohngebäudeversicherung: Der richtige Schutz für das Wohneigentum

Während man mit einer Gebäudeversicherung jede Art von Gebäuden versichern kann, ist die Wohngebäude speziell für solche Gebäude ausgelegt, deren Fläche mindestens zu 50 Prozent zum Wohnen benutzt wird. Dabei kann es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handeln, oder auch um ein Gebäude, in dem neben der Wohnung auch beispielsweise ein Büro untergebracht ist. Die Basisleistungen bei den Wohngebäudeversicherungen beinhalten einen Schutz gegen Schäden durch Brand, Explosion, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Überspannung. Darüber hinaus kann man bei den meisten Anbietern eine Deckungserweiterung erwerben, bei der nach dem Bausteinprinzip auch noch weitere Risiken versichert werden können. Hat man zum Beispiel ein Haus mit großen Glasflächen, so empfiehlt sich eine zusätzliche Glasbruchversicherung und Photovoltaik Anlagen können ebenfalls im Versicherungsschutz eingeschlossen werden. Hat man Anbauten oder Nebengebäude wie eine Garage oder einen Carport, so sollte man sich bei Abschluss der Versicherung darüber informieren, ob diese in der Police mit abgedeckt sind oder gesondert aufgenommen werden müssen.

Die Bauherrenversicherung: Sicherheit vom ersten Spatenstich an

Wenn man mit einem Hausbau beginnt, denkt man dabei oft gar nicht an die finanziellen Risiken, die dem Bauherren dabei drohen können. Der Bauherr haftet für Schäden, die an Personen und Gegenständen durch den Bau entstehen können. Eine Bauherrenversicherung kommt für Haftpflichtschäden und gewährt daher einen wertvollen Schutz für den Bauherrn. Die Deckungssumme sollte dabei nicht zu gering gewählt werden, da es bei Unfällen auf der Baustelle oft zu hohen Schadensersatzforderungen kommen kann. Man kann sich im Rahmen einer Bauherrenversicherung natürlich auch gegen solche Schäden absichern, die während der Bauphase am Grundstück und am Neubau entstehen können. Dabei ist meist auch fremdes Eigentum versichert, dass sich auf der Baustelle befindet, wie beispielsweise Gerüste oder noch nicht bezahlte Materialien.

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